Infanterieregiment Sachsen-Weißenfels

Das Regiment wurde nach längeren Verhandlungen zwischen dem Kurfürsten Friedrich August I. (August der Starke - gleichzeitig König von Polen) und dem Herzog Johann Georg von Sachsen-Weißenfels am 1. Mai 1704 gegründet. Mit der Aufstellung des Regiments beauftragte man den Oberst von Bünau, der schon in weißenfelsischem Dienste stand. Die zum damaligen Herzogtum Sachsen-Weißenfels gehörende Stadt Langensalza wurde Garnisonsstandort, in der das Regiment 110 Jahre stationiert blieb. 1711 übernahm der spätere Herzog und Generalfeldmarschall Johann Adolph II. von Sachsen-Weißenfels das Regiment bis zu seinem Tod 1746. Das Regiment nahm an militärischen Auseinandersetzungen im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714), im Polnischen Thronfolgekrieg (1733-1735) und am Ersten und Zweiten Schlesischen Krieg (1740-1742 und 1744-1745) teil. Nach dem Tod des Herzogs Johann Adolph II. 1746 übernahm Prinz Clemens das Regiment, das von nun an auch seinen Namen trug. Bis zu seiner Auflösung 1813 nahm das Regiment an Schlachten des Siebenjährigen Krieges (1756-1763), des Bayrischen Erbfolgekriegs, des Ersten und Vierten „Koalitionskriegs“ (1792-1797 und 1806/07) teil. Ab Ende 1807 Teilnahme an den verschiedensten Feldzügen gegen Österreich und Russland auf der Seite Frankreichs. 1813 erfolgte die Auflösung des Regiments. Es wurde in das Zweite und Dritte provisorische Linieninfanterieregiment aufgeteilt.

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